Neurologie

Nervenheilkunde

Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.

- Abraham Lincoln - 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika -

neurologie

In der Neurologie werden vor allem Erkrankungen des zentralen Nervensystems z.B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Verletzungen, Querschnittslähmungen oder Multiple Sklerose behandelt. Diese weisen in der Regel sehr komplexe Störungsbilder auf, die sich vergleichsweise langsam und nur selten vollständig zurückbilden.

 
 

Bei der Ergotherapie in diesem Fachbereich geht es u. a. darum

pathologische Haltungs- und Bewegungsmuster zu hemmen, abzubauen und normale Bewegungen anzubahnen
Sinneswahrnehmungen zu koordinieren, umzusetzen und zu integrieren
zentral bedingte Störungen von Grob- und Feinmotorik zu verbessern, um sensomotorische und perzeptive Funktionen zu stabilisieren. Das schließt die Verbesserung von Gleichgewichtsfunktionen ein
neuropsychologische Defizite und Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten auszugleichen oder zu beheben. Das betrifft z. B. die Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, das Gedächtnis oder Lese-Sinn-Verständnis, das Nachvollziehen von Teilschritten einer Handlung, das Erkennen von Gegenständen oder das Erfassen von Räumen, Zeit und Personen
Ersatzfunktionen zu erlernen
sozio-emotionale Fähigkeiten zu entwickeln und zu verbessern, u. a. in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte oder der Kommunikation
Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbstständigkeit zu trainieren
geeignete Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld zu besprechen, eventuell auch Hilfsmittel herzustellen und anzupassen